Kaum ist die WM 2010 in Südafrika abgeschlossen, richten sich die Gedanken der meisten Fußballfans schon wieder auf die nächste WM. Wie bekannt ist, findet 2014 die WM in Brasilien statt. Wie auch bei Südafrika, fragen sich die meisten Anhänger, ob das wohl alles gut gehen kann.
Infrastruktur des Landes, veraltete Stadien, Kriminalität und viele Dinge mehr, halten diese Bedenken am Leben. Sicherlich steht Brasilien schon immer für feinste Fußballkost und Unterhaltung par excellence. Auf dem Spielfeld lassen die brasilianischen Spieler immer mal gerne Disziplin und Organisation vergessen. Es ist den Spielern oftmals nicht wichtig, das der mit der Hacke gespielte Pass ankommt. Hauptsache man hat es versucht.

Es wird befürchtet, dass genau diese Einstellung, die die Spieler an den Tag legen, auch von den Organisatoren gelebt wird. Spaß, Freude und Sorglosigkeit steht vielleicht sogar über der Sicherheit für diese WM. Lassen wir uns überraschen und hoffen, dass uns die Brasilianer eines besseren belehren werden.   


Philipp Lahm ist neuer Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, das gab Bundestrainer Jogi Löw auf einer Pressekonferenz 14 Tage vor WM-Start bekannt. Lahms Stellvertreter ist zugleich sein Teamkollege von Bayern München, Bastian Schweinsteiger. Beide hätten bereits viel Verantwortung in der DFB-Elf übernommen, hieß es zur Begründung.

Die Entscheidung für Lahm als Capitano hatte sich bereits angedeutet, spielte er doch bei den Bayern eine hervorragende Saison und gilt er auch dort als nächster Kapitän nach van Bommel. Eigentlich ist es Usus, dass derjenige mit den meisten Länderspielen auf dem Buckel, die Kapitänsbinde erhält. Im aktuellen Kader wäre das Miroslav Klose gewesen, doch dieser spielte nur eine sehr durchwachsene Bundesliga Saison. Lahm gilt als integrativ, kommunikativ und als Spieler, der offen seine Meinung sagt und klares Feedback gibt. Diese Eigenschaften prädestinierten  ihn nach Meinung von Löw für das Amt des Kapitäns.   


Für Mittelfeld-Spieler Christian Träsch ist der Traum von der WM zerplatzt. Bei einem Testspiel der DFB-Elf gegen den FC Südtirol zog sich der Stuttgarter eine schwere Kapsel- und Bandverletzung im rechten Sprunggelenk zu.

Nach Angaben von Bundestrainer-Assistent Hansi Flick sei Christian Träsch erst in sechs Wochen wieder spielfähig und somit nicht in der Lage, an der WM in Südafrika teilzunehmen. „Wir werden noch gemeinsam Mittagessen, danach wird sich Christian Träsch verabschieden.“ So einfach und so bitter kann es laufen, ein Problem mehr für Trainer Joachim Löw. Träsch hätte, so Flick, dem WM-Kader angehört, denn er habe „in den vergangenen Wochen absolut überzeugt“.

Man könnte meinen, spätestens jetzt habe Löw ernste Personalsorgen, zumindest im Mittelfeld. Eigentlich kommt neben Bastian Schweinsteiger nur noch Sami Khedira in Frage. Hansi Flick beruhigt jedoch und meint, „auch Heiko Westermann und Dennis Aogo haben dort schon gespielt. Wir haben noch die eine oder andere Alternative im Kopf“.    


Der Vertragspoker scheint beendet, der Franzose Frank Ribéry wird wohl beim FC Bayern München bleiben. Am Wochenende soll er seinen Vertrag bis 2015 vorzeitig verlängern. Bayern zahlt für Ribéry die Rekordsumme von 10 Millionen Euro.

Für die Bayern läufts grad wie am Schnürchen. Erst werden sie Meister, dann fegen sie Werder Bremen vom Platz und holen den DFB-Pokal, am Samstag stehen sie im Champions League Finale gegen Inter Mailand und können das Triple perfekt machen. Und dann, ja und dann ist da ja noch der ausstehende Vertrag mit dem französischen „Zauberzwerg“. Die BILD-Zeitung will nun aus verlässlichen französischen Quellen erfahren haben, dass Frank Ribéry für ein Jahresgehalt von schlappen 10 Millionen Euro seinen Vertrag bei den Bayern vorzeitig bis 2015 verlängern lassen will.

Frank Ribéry ist weiterhin für das CL-Finale gesperrt und befindet sich momentan im WM-Trainingslager seiner Equipe Tricolore. Am Nationalspieler waren zuletzt auch der FC Chelsea und Real Madrid interessiert, aber die hätten wohl auch nicht mehr als die Bayern zahlen können. 10 Millionen Euro sind aber gar nicht mehr so viel, bedenkt man, dass die Bayern in dieser Saison bisher allein 50 Millionen Euro eingenommen haben. So bleibt der kleine Franzose eben an der gemütlichen und familiären Säbener Straße in München. Immerhin zählt der FCB auch in der nächsten Saison zu den Topvereinen Europas.   


Die deutsche Nationalmannschaft hat ihr Trainingslager auf Sizilien verlassen und zieht weiter nach Südtirol. Michael Ballack verabschiedete sich von seiner Mannschaft mit aufmunternden Worten.

„Ihr seid ein starkes Team, egal, wer nominiert ist und wer spielt. Ich bin sicher, dass ihr eine gute und erfolgreiche WM spielen werdet“, sagte Ballack vor der versammelten Mannschaft im Rocco Forte Resort. Diese ist mittlerweile weiter nach Südtirol ins zweite Trainingslager gereist. Bis zum 2. Juni wird der deutsche WM-Kader im Fünf-Sterne-Wellnesshotel Weinegg logieren, „komplett gesponsert“ von der Region Südtirol, sagte Team-Manager Oliver Bierhoff stolz.

Der verletzte Michael Ballack wird von Sizilien aus weiter nach Mallorca reisen und in der Fernsehshow „Wetten, dass…?“ mit Thomas Gottschalk auftreten. „Ich hoffe, dass du bald wieder fit bist und dann mit uns wieder in der Nationalmannschaft auf dem Platz stehst“, versuchte der Bremer Abwehrchef Per Mertesakter Ballack noch einmal aufzumuntern.   


Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack wird definitiv nicht mit zur Fußball-WM 2010 fahren. Dies verkündete der DFB in einer Pressemitteilung. Michael Ballack hat sich einen Riss des Innenbandes und einen Teilriss des vorderen Syndesmosebandes des rechten Sprunggelenks zugezogen. Bis zur WM wird er nicht wieder fit sein.

Das ist ganz bitter für die deutsche Elf. Ausgerechnet ihr Kapitän und Mittelfeld-Stratege Michael Ballack fährt nicht mit nach Südafrika. Eine Kernspintomographie im München brachte darüber letzte Gewissheit. Von Seiten der Ärzte heißt es, Ballack könne frühestens in acht Wochen wieder mit dem Training beginnen. Mit dieser Diagnose wird eine Teilnahme an der WM für Ballack unmöglich.

„Ich bin natürlich sauer und enttäuscht, aber ich will das jetzt nicht bewerten. Wenn man zwei, drei Wochen vor der WM so eine Diagnose bekommt, ist das natürlich bitter“, sagte Ballack. Auch für Bundestrainer Löw ist diese Diagnose bitter. „Wir sind darüber alle sehr traurig. Michael Ballack ist für uns ein wichtiger Spieler, ein Weltklassespieler, der gerade auch in den entscheidenden Partien eine tragende Rolle gespielt hat. Von daher waren wir heute Morgen geschockt, als wir die Nachricht erfahren haben“, hieß es von Löw aus dem Trainingslager in Sizilien.    


Im Rahmen einer Pressekonferenz hat Bundestrainer Joachim Löw den vorläufigen WM-Kader der Öffentlichkeit präsentiert. Bis zum 1. Juni muss er noch einmal vier Spieler von der Liste streichen, bis dahin können alle Nominierten ihre Leistung unter Beweis stellen.

Mittels eines WM-Werbefilmchens wurden die Namen der von Löw vorläufig nominierten WM-Spieler Preis gegeben. Souverän plauderte Kapitän Michael Ballack zwischen den Einblendungen der Positionen über die Vorfreude und über Deutschlands Ziele und Chancen bei der Weltmeisterschaft in Südafrika.

Bundestrainer Löw setzt zur WM im Wesentlichen auf eine starke Bayern-Achse, allein sieben Bayern-Profis wurden nominiert. Zwei neue Spieler kamen hinzu, Jens Lehmann ist wie erwartet nicht dabei und sei auch nie ein Thema gewesen, so Löw. Eine Absage erteilte der Bundestrainer zudem Thomas Hitzlsberger von Lazio Rom. Die Entscheidung sei ihm sehr schwer gefallen und Hitzlsberger sei darüber sehr enttäuscht gewesen, allerdings sei er halt in den vergangenen Wochen im Verein kaum zum Einsatz gekommen.    


Na, das fängt ja toll an. Deutschlands nominell bester Stürmer darf nicht mit zur WM und Deutschlands bester Keeper kann nicht mit. Bundestrainer Jogi Löw hat es nicht leicht, aber angeblich einen Plan.

Stürmer Kevin Kuranyi darf nicht mit zur WM nach Südafrika fahren. Bundestrainer Löw teilte Kuranyi seine Entscheidung am Montag per Telefon mit. Grund, Kuranyi passe taktisch und personell nicht ins Konzept.

„Es wäre für uns kein Problem gewesen, ihm trotzdem in der Nationalmannschaft eine neue Chance zu geben. Bei allen Überlegungen in unserem Trainerteam sind wir jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass wir taktisch und personell andere Vorstellungen für die Zusammenstellung des WM-Aufgebots haben“, verkündete Löw nach wochenlangen Diskussionen am Montag.

Für Kuranyi ist es bereits die zweite verpasste WM-Chance nach 2006, allerdings dürfte nach der sehr guten Bundesliga Saison die Enttäuschung doppelt so groß sein. Jetzt werde er sich wie jeder andere Fan die WM vor dem Fernseher ansehen müssen, verkündete Kuranyi, der die Entscheidung des Bundestrainers voll akzeptiere und respektiere.

Während Löw für den WM-Sturm auf in der Bundesliga alles andere als erfolgreiche Stürmer wie Klose und Podolski setzt, hatte er sich im Tor auf den erfolgreichen Keeper Adler festgelegt. Die Entscheidung über die Nummer eins im Tor fiel bereits vor Wochen, und nun, Tiefschlag, alles geht von vorne los.   


Die neuen Bundesliga Trikots für die Saison 2010/11 sind raus. Borussia Dortmund präsentierte ihre neue Spielkleidung bereits am vorletzten Spieltag der aktuellen Saison, nach und nach ziehen auch die anderen Vereine mit.

Das Trikot gehört zu den beliebtesten Merchandise-Artikeln bei Fußball-Fans. Die fünf umsatzstärksten europäischen Vereine, zu denen auch Bayern München gehört, verkaufen davon pro Saison rund eine Million Stück. Bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von rund 69,95 Euro (ohne Namen und Nummer) kommt über den Trikot-Verkauf in sehr kurzer Zeit sehr viel Geld zusammen. Kein Wunder, warum Vereine und Ausrüster jede Saison neue Trikots tragen und designen.

Zum beliebtesten Bundesliga Trikot der Saison 2009/10 gehört laut BILD-Zeitung das des Bayern Stürmers Arjen Robben, auf Platz zwei folgt ihm Marko Marin von Werder Bremen und danach Vereinskollege Frank Ribery. Unter den Top Ten des Trikot-Verkaufs befinden sich vier Bayern-Spieler und drei Werder-Profis, auch die Torhüter Manuel Neuer und Tim Wiese gehören zu den besten zehn.    


Die Fünfjahreswertung der UEFA ist maßgeblich für die Vergabe der Startplätze in der Champions League verantwortlich. Derzeit hat Deutschland in dieser Wertung einen hauchdünnen Vorsprung vor Italien und könnte in der nächsten Saison vier Vereine in die Königsklasse entsenden.

Eigentlich hätte der Hamburger Sport Verein am Donnerstag schon alles klar machen müssen. Hätten die HSV Kicker gegen den FC Fulham gewonnen, dann wäre die Fünfjahreswertung der UEFA vorzeitig zu Gunsten Deutschlands entschieden gewesen. Mit der Niederlage hat der HSV aber nicht nur das Finale im eigenen Stadion verschenkt, auch lastet nun auf den Bayern allein die Bürde.

Man kann die Bayern lieben oder hassen, Fakt ist, sie sind der beste Fußballverein in Deutschland und regelmäßig mal länger, meistens weniger lang in der Champions League vertreten. Wenn es ein deutscher Verein schafft, dann meistens der FCB.

Entscheidend für die Fünfjahreswertung der UEFA ist, in welcher Spielklasse ein Verein aus welchem Land wie lange vertreten ist. Die UEFA vergibt für jeden Sieg, jedes Remis, für das Erreichen der Gruppenphase, des Viertel- und Halbfinales und des Finales in der Champions League und der Europa League eine bestimmte Anzahl an Punkten. Je höher eine Landes-Liga in der Fünfjahreswertung steht, desto mehr Vereine aus dieser Spielklasse haben die Möglichkeit, am internationalen Wettbewerb teilzunehmen.    


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