Wie konnte er nur so tief sinken? Ailton, der erste ausländische Fußballer des Jahres ist ganz unten angekommen, im Dschungel mit gescheiterten C-Promis auf RTL. Wie konnte es dazu kommen? Bericht eines dramatischen Abstiegs.

Ailton war einer der ganz großen den deutschen Fußballzirkus. 2004 holte er mit Werder Bremen das Double und wurde zum Besten seiner Klasse gewählt. Seine Interviews in gebrochenstem Deutsch waren legendär, ganz Deutschland liebte den König von Bremen, doch von dort an ging es bergab.

Viele Vereinswechsel, viel Verlust, viel Pech. Zuletzt spielte der ehemalige   


Die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine steht vor der Tür. Dennoch wirft bereits die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien ihre Schatten voraus. Die Künstler des Fußballs wollen eine WM-Endrunde voller Elan, Musik, Freude und Spielkunst in die Herzen der Fußballfans zaubern.

Wenn man sich den Karneval in Rio als Maßstab vor Augen hält, dürften die brasilianischen Gastgeber durchaus in der Lage sein, Ihrer Vision auch Taten folgen zu lassen.   


Noch etwa zwei Jahre und neun Monate verbleiben bis die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien beginnt. Noch gibt es viel zu tun, damit die WM am Zuckerhut zum Erfolg werden kann: Viele Stadien sind noch nicht fertig, aber gefeiert wird trotzdem schon kräftig.

In Belo Horizonte wurde der Countdown zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien im Jahr 2014 gestartet. Staatspräsidentin Dilma Rousseff und Stürmer-Legende Pelé enthüllten ein Trikot der brasilianischen Nationalmannschaft, dessen Rückennummer „1000 Dias” - zu deutsch „1000 Tage” - lautete.

Danach besichtigten sie gemeinsam die Baustelle des Mineirao-Stadions in der Stadt, in der eventuell das Eröffnungsspiel am 12. Juni 2014 ausgetragen werden soll. Gut gelaunt und mit Bauarbeiterhelmen ausgerüstet, spazierten sie an Betonsäcken und Kieshaufen vorbei. Die Spielstätte soll nach abgeschlossenen Umbau einmal fast 70 000 Menschen Platz bieten.

Kritik am WM-Ausrichter

Die sonnigen Mienen von Pelé und Rousseff konnten aber nicht einige Kritikpunkte überstrahlen, die vielen Fans Sorgen bereitet. Bislang erfüllt keine der geplanten zwölf Austragungsorte die Ansprüche des FIFA-Reglements und die Modernisierungsarbeiten gehen schleppend voran. Ein Streik von über 2000 Handwerkern an der Baustelle von Rio de Janeiros Stadion Maracana sorgt für noch mehr schlechte Presse. Auch die Infrastruktur ist nicht auf dem neuesten Stand. Doch diese Bedenken versuchte Rousseff zu zerstreuen und gleichzeitig auch ein starkes Signal in Zeiten einer schwächelnden Weltwirtschaft   


Kaum ist die WM 2010 in Südafrika abgeschlossen, richten sich die Gedanken der meisten Fußballfans schon wieder auf die nächste WM. Wie bekannt ist, findet 2014 die WM in Brasilien statt. Wie auch bei Südafrika, fragen sich die meisten Anhänger, ob das wohl alles gut gehen kann.
Infrastruktur des Landes, veraltete Stadien, Kriminalität und viele Dinge mehr, halten diese Bedenken am Leben. Sicherlich steht Brasilien schon immer für feinste Fußballkost und Unterhaltung par excellence. Auf dem Spielfeld lassen die brasilianischen Spieler immer mal gerne Disziplin und Organisation vergessen. Es ist den Spielern oftmals nicht wichtig, das der mit der Hacke gespielte Pass ankommt. Hauptsache man hat es versucht.

Es wird befürchtet, dass genau diese Einstellung, die die Spieler an den Tag legen, auch von den Organisatoren gelebt wird. Spaß, Freude und Sorglosigkeit steht vielleicht sogar über der Sicherheit für diese WM. Lassen wir uns überraschen und hoffen, dass uns die Brasilianer eines besseren belehren werden.   


Philipp Lahm ist neuer Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, das gab Bundestrainer Jogi Löw auf einer Pressekonferenz 14 Tage vor WM-Start bekannt. Lahms Stellvertreter ist zugleich sein Teamkollege von Bayern München, Bastian Schweinsteiger. Beide hätten bereits viel Verantwortung in der DFB-Elf übernommen, hieß es zur Begründung.

Die Entscheidung für Lahm als Capitano hatte sich bereits angedeutet, spielte er doch bei den Bayern eine hervorragende Saison und gilt er auch dort als nächster Kapitän nach van Bommel. Eigentlich ist es Usus, dass derjenige mit den meisten Länderspielen auf dem Buckel, die Kapitänsbinde erhält. Im aktuellen Kader wäre das Miroslav Klose gewesen, doch dieser spielte nur eine sehr durchwachsene Bundesliga Saison. Lahm gilt als integrativ, kommunikativ und als Spieler, der offen seine Meinung sagt und klares Feedback gibt. Diese Eigenschaften prädestinierten  ihn nach Meinung von Löw für das Amt des Kapitäns.   


Für Mittelfeld-Spieler Christian Träsch ist der Traum von der WM zerplatzt. Bei einem Testspiel der DFB-Elf gegen den FC Südtirol zog sich der Stuttgarter eine schwere Kapsel- und Bandverletzung im rechten Sprunggelenk zu.

Nach Angaben von Bundestrainer-Assistent Hansi Flick sei Christian Träsch erst in sechs Wochen wieder spielfähig und somit nicht in der Lage, an der WM in Südafrika teilzunehmen. „Wir werden noch gemeinsam Mittagessen, danach wird sich Christian Träsch verabschieden.“ So einfach und so bitter kann es laufen, ein Problem mehr für Trainer Joachim Löw. Träsch hätte, so Flick, dem WM-Kader angehört, denn er habe „in den vergangenen Wochen absolut überzeugt“.

Man könnte meinen, spätestens jetzt habe Löw ernste Personalsorgen, zumindest im Mittelfeld. Eigentlich kommt neben Bastian Schweinsteiger nur noch Sami Khedira in Frage. Hansi Flick beruhigt jedoch und meint, „auch Heiko Westermann und Dennis Aogo haben dort schon gespielt. Wir haben noch die eine oder andere Alternative im Kopf“.    


Der Vertragspoker scheint beendet, der Franzose Frank Ribéry wird wohl beim FC Bayern München bleiben. Am Wochenende soll er seinen Vertrag bis 2015 vorzeitig verlängern. Bayern zahlt für Ribéry die Rekordsumme von 10 Millionen Euro.

Für die Bayern läufts grad wie am Schnürchen. Erst werden sie Meister, dann fegen sie Werder Bremen vom Platz und holen den DFB-Pokal, am Samstag stehen sie im Champions League Finale gegen Inter Mailand und können das Triple perfekt machen. Und dann, ja und dann ist da ja noch der ausstehende Vertrag mit dem französischen „Zauberzwerg“. Die BILD-Zeitung will nun aus verlässlichen französischen Quellen erfahren haben, dass Frank Ribéry für ein Jahresgehalt von schlappen 10 Millionen Euro seinen Vertrag bei den Bayern vorzeitig bis 2015 verlängern lassen will.

Frank Ribéry ist weiterhin für das CL-Finale gesperrt und befindet sich momentan im WM-Trainingslager seiner Equipe Tricolore. Am Nationalspieler waren zuletzt auch der FC Chelsea und Real Madrid interessiert, aber die hätten wohl auch nicht mehr als die Bayern zahlen können. 10 Millionen Euro sind aber gar nicht mehr so viel, bedenkt man, dass die Bayern in dieser Saison bisher allein 50 Millionen Euro eingenommen haben. So bleibt der kleine Franzose eben an der gemütlichen und familiären Säbener Straße in München. Immerhin zählt der FCB auch in der nächsten Saison zu den Topvereinen Europas.   


Die deutsche Nationalmannschaft hat ihr Trainingslager auf Sizilien verlassen und zieht weiter nach Südtirol. Michael Ballack verabschiedete sich von seiner Mannschaft mit aufmunternden Worten.

„Ihr seid ein starkes Team, egal, wer nominiert ist und wer spielt. Ich bin sicher, dass ihr eine gute und erfolgreiche WM spielen werdet“, sagte Ballack vor der versammelten Mannschaft im Rocco Forte Resort. Diese ist mittlerweile weiter nach Südtirol ins zweite Trainingslager gereist. Bis zum 2. Juni wird der deutsche WM-Kader im Fünf-Sterne-Wellnesshotel Weinegg logieren, „komplett gesponsert“ von der Region Südtirol, sagte Team-Manager Oliver Bierhoff stolz.

Der verletzte Michael Ballack wird von Sizilien aus weiter nach Mallorca reisen und in der Fernsehshow „Wetten, dass…?“ mit Thomas Gottschalk auftreten. „Ich hoffe, dass du bald wieder fit bist und dann mit uns wieder in der Nationalmannschaft auf dem Platz stehst“, versuchte der Bremer Abwehrchef Per Mertesakter Ballack noch einmal aufzumuntern.   


Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack wird definitiv nicht mit zur Fußball-WM 2010 fahren. Dies verkündete der DFB in einer Pressemitteilung. Michael Ballack hat sich einen Riss des Innenbandes und einen Teilriss des vorderen Syndesmosebandes des rechten Sprunggelenks zugezogen. Bis zur WM wird er nicht wieder fit sein.

Das ist ganz bitter für die deutsche Elf. Ausgerechnet ihr Kapitän und Mittelfeld-Stratege Michael Ballack fährt nicht mit nach Südafrika. Eine Kernspintomographie im München brachte darüber letzte Gewissheit. Von Seiten der Ärzte heißt es, Ballack könne frühestens in acht Wochen wieder mit dem Training beginnen. Mit dieser Diagnose wird eine Teilnahme an der WM für Ballack unmöglich.

„Ich bin natürlich sauer und enttäuscht, aber ich will das jetzt nicht bewerten. Wenn man zwei, drei Wochen vor der WM so eine Diagnose bekommt, ist das natürlich bitter“, sagte Ballack. Auch für Bundestrainer Löw ist diese Diagnose bitter. „Wir sind darüber alle sehr traurig. Michael Ballack ist für uns ein wichtiger Spieler, ein Weltklassespieler, der gerade auch in den entscheidenden Partien eine tragende Rolle gespielt hat. Von daher waren wir heute Morgen geschockt, als wir die Nachricht erfahren haben“, hieß es von Löw aus dem Trainingslager in Sizilien.    


Im Rahmen einer Pressekonferenz hat Bundestrainer Joachim Löw den vorläufigen WM-Kader der Öffentlichkeit präsentiert. Bis zum 1. Juni muss er noch einmal vier Spieler von der Liste streichen, bis dahin können alle Nominierten ihre Leistung unter Beweis stellen.

Mittels eines WM-Werbefilmchens wurden die Namen der von Löw vorläufig nominierten WM-Spieler Preis gegeben. Souverän plauderte Kapitän Michael Ballack zwischen den Einblendungen der Positionen über die Vorfreude und über Deutschlands Ziele und Chancen bei der Weltmeisterschaft in Südafrika.

Bundestrainer Löw setzt zur WM im Wesentlichen auf eine starke Bayern-Achse, allein sieben Bayern-Profis wurden nominiert. Zwei neue Spieler kamen hinzu, Jens Lehmann ist wie erwartet nicht dabei und sei auch nie ein Thema gewesen, so Löw. Eine Absage erteilte der Bundestrainer zudem Thomas Hitzlsberger von Lazio Rom. Die Entscheidung sei ihm sehr schwer gefallen und Hitzlsberger sei darüber sehr enttäuscht gewesen, allerdings sei er halt in den vergangenen Wochen im Verein kaum zum Einsatz gekommen.    


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