Bayern-Star Ribery in Prostitutions-Affäre verwickelt
Bayern-Star Franck Ribery ist kurz vor der WM in einen handfesten Sex- und Prostitutionsskandal verwickelt. Vor der französischen Justiz hat er gestanden, mit einer minderjährigen Prostituierten Sex gehabt zu haben.
Wegen Zuhälterei hat die Pariser Polizei vor einer Woche einen Nachtclub auf den Camps Elysées durchsucht und zwanzig junge Frauen vernommen. Eine von ihnen behauptete, noch im minderjährigen Alter mit Fußball-Star und Nationalspieler Franck Ribery Kontakt gehabt zu haben.
Ribery verwickelt in Prostitutionsskandal
Franck Ribery wurde nach Angaben seiner Anwältin in der Angelegenheit als Zeuge verhört, für sie sei das Thema damit erledigt. Ganz vom Tisch ist das Thema aber noch nicht, Ribery habe zugegeben, mit dem inzwischen volljährigen Mädchen Kontakt gehabt zu haben und habe sie sogar nach München kommen lassen.
Im Zuge der Ermittlungen gegen den Pariser Prostituierten-Ring kommt Ribery bisher nicht als Beschuldigter in Betracht, allerdings sei es dem ermittelnden Richter André Dando überlassen, ob er eine Anklage gegen Ribery einreicht. In Frankreich droht in solchen Fällen eine Gefängnisstrafe von drei Monaten sowie eine empfindliche Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro.
Französisches WM-Team unter Verdacht
Neben Ribery stehen noch zwei bis vier weitere Nationalspieler der Equipe Tricolore in Verdacht, regelmäßig mit Minderjährigen in dem Nachclub verkehrt zu haben. In Verdacht steht hier u.a. Sidney Govou von Bayerns Halbfinalgegner in der Champions League Olympique Lyon. Zwei Monate vor der WM in Südafrika sind durch den Sexskandal die Vorbereitungen der französischen Nationalmannschaft empfindlich gestört. Auch Bayern München dürften die Verwicklungen seines Mittelfeldspielers nicht gefallen. Franck Ribery ist derzeit am Sprunggelenk verletzt, außerdem ist nicht klar, ob er wirklich noch bis Vertragsende 2011 in München bleibt.