Austragungsorte

Kaum ist die WM 2010 in Südafrika abgeschlossen, richten sich die Gedanken der meisten Fußballfans schon wieder auf die nächste WM. Wie bekannt ist, findet 2014 die WM in Brasilien statt. Wie auch bei Südafrika, fragen sich die meisten Anhänger, ob das wohl alles gut gehen kann.
Infrastruktur des Landes, veraltete Stadien, Kriminalität und viele Dinge mehr, halten diese Bedenken am Leben. Sicherlich steht Brasilien schon immer für feinste Fußballkost und Unterhaltung par excellence. Auf dem Spielfeld lassen die brasilianischen Spieler immer mal gerne Disziplin und Organisation vergessen. Es ist den Spielern oftmals nicht wichtig, das der mit der Hacke gespielte Pass ankommt. Hauptsache man hat es versucht.

Es wird befürchtet, dass genau diese Einstellung, die die Spieler an den Tag legen, auch von den Organisatoren gelebt wird. Spaß, Freude und Sorglosigkeit steht vielleicht sogar über der Sicherheit für diese WM. Lassen wir uns überraschen und hoffen, dass uns die Brasilianer eines besseren belehren werden.   


Das Royal Bofakeng Stadion in Rustenburg gilt als eine der schönsten Stadien während der Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

Konstruiert und im Jahre 1999 erbaut,bietet das nach einem Eingeborenenstamm der Royal Bofekeng Nation benannten Stadion bietet 42000 Besuchern Platz und liegt im Nordwesten Südafrikas auf dem Highveld-Plateau, umgeben von Hügelketten und Grasland in der Provinz Nord-West.Mit einem 2:1-Sieg von WM-Gastgeber Südafrika gegen Norwegen ist am 28. März das Weltmeisterschaftsstadion in Rustenburg offiziell eröffnet worden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Stadien waren nur wenig Umbauarbeiten   


Allmählich steigt die Vorfreude bei den Fußballfans auf der ganzen Welt, denn es dauert nur noch etwa 1 Jahr, bis die mit Spannung erwartete Fußball-WM 2010 in Südafrika beginnt.

Leider hört man immer noch von Problemen hinsichtlich der rechtzeitigen Fertigstellung der Stadien, wie beispw. dem Stadion in Johannesburg,  im ganzen Land, die Gründe hierfür sind vielseitig, ebenso wie das Land selbst. Hauptprobleme sind wohl immer noch die Infrastruktur und die Finanzierung des Projektes, aber letztlich ist davon auszugehen, dass das afrikanische Land diese Herausforderung meistern und den Zuschauern aus aller Welt ein phantastisches Turnier bieten wird.

Spannend wird es zum ersten Mal Ende November, wenn in Durban, das übrigens Austragungsort eines Halbfinales sein wird, die jeweiligen Spielgruppen ausgelost werden und natürlich jedes Land, auch Deutschland,  auf interessante aber gleichzeitig auch lösbare Aufgaben wartet.

Kurz darauf werden die qualifizierten Teams in die heiße Phase der WM-Vorbereitungen einsteigen, detaillierte Reisepläne erstellen, Hotels und Trainingsmöglichkeiten fix machen und die tausend anderen Dinge in Angriff nehmen, die zur Vorbereitung auf dieses Großereignis dazugehören.   


In der Zeit vom 11. Juni bis zum 11. Juli 2010 wird die Endrunde der 19. Fußball- Weltmeisterschaft in Südafrika in den Stadien von Johannesburg, in Kapstadt und Durban so wie in Port Elisabeth ausgetragen werden.

Im WM- Stadion Port Elisabeth finden insgesamt acht Spiele statt, das wichtigste Spiel davon wird aber das Spiel um Platz drei sein. Port Elisabeth liegt an der Küste von Südafrika, in der Stadt mit 750000 Einwohnern befindet sich auch das größte Werk von VW.

Für die WM selber wurde das Nelson- Mandela- Bay- Stadion erbaut, welches im Mai 2009 fertig gestellt werden soll. 46000 Zuschauer können hier nach der Fertigstellung des Stadions Platz finden und den Spielen gespannt zuschauen.
Die Vorauswahl um den Kampf der 31 freien Plätze hat bereits schon begonnen, in Südamerika, Asien, Ozeanien und auch in Afrika wird schon gespielt, in Europa erfolgt der Wettstreit ab August 2009.
200 National- Mannschaften haben sich für die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 angemeldet, aber nur die besten von ihnen dürfen auch an der WM teilnehmen.   


Als die FIFA das Ticket für die Fußball Weltmeisterschaft an Südafrika ausstellte, gab es Fragen und auch Zweifel, ob die infrastrukturellen und auch sicherheitstechnischen Gegebenheiten für eine WM ausreichen.

Doch schon jetzt wird klar, dass sich die Ausrichter mit voller Konzentration und Tempo auf dieses Großereignis vorbereiten - sei es im medizinischen, technischen, oder im Ausbau der Stadien. Damit sich Messi und Co. ab dem 8.Juni 2010 auf dem grünen Rasen begegnen können, wird auch in Johannesburg das Stadion modernisiert und ausgebaut. Das Soccer-City Stadion fasst derzeit 80.000 Zuschauer. Nach den Umbauten erwartet die Zuschauer ein voll modernisiertes Stadion, das Platz für 96.000 Zuschauer bietet. Damit ist das Soccer-City Stadion in Johannesburg, in dem das Eröffnungs- und Endspiel stattfinden, das größte Stadion der Weltmeisterschaft 2010.

Johannesburg hat eine lange Geschichte, die mit der Weltmeisterschaft im Jahre 2010 ein neues Kapitel aufschlägt. Ein Kapitel, in dem die immer noch vorherrschende Kriminalität bekämpft werden kann, durch Schaffung von Arbeitsplätzen und bessere Lebensverhältnisse. Deshalb hat die WM 2010 einen wichtigen Auftrag: Mit Glanz in den Stadien die Zuschauer begeistern und gleichzeitig auf die immer noch sozial schwierigen Verhältnisse in Johannesburg aufmerksam zu machen. In diesem Sinne: Fair play for a fair world.   


Die Endrunde der Fußball WM 2010 wird in Südafrika ausgetragen. Diese Endrunde findet vom 11. Juni bis zum 11. Juli 2010 statt.

Die Austragungsorte belaufen sich auf neun Städte und zehn Stadien. Die Austragungsorte sind Johannesburg, Durban, Kapstadt, Tshwane/Pretoria, Nelson Mandela Bay, Nelspruit, Mangaung/Bloemfontein, Polokwane und Rustenburg.
Die Stadien haben eine Kapazität zwischen 40000 und 96000 Zuschauer. Das Eröffnungs- und Finalspiel wird in Johannesburg sein.

32 Nationalmannschaften werden an der WM 2010 teilnehmen. Die Auslosung der Gruppen fand am 25. November 2007 in Durban statt. Für diese WM werden knapp 3 Millionen Karten verkauft werden. Die Preise für die Karten variieren zwischen 20 Dollar und 900 Dollar. Die ersten Eintrittskarten sind im Januar 2009 in den Verkauf gegangen.