FIFA

Wer Public Viewing zur Fußball-WM veranstalten möchte, braucht die Genehmigung der FIFA. Nun könnte es zu einem Präzedenzfall kommen, denn die Berlinerin Johanna Ismayr will am Bundespressestrand die Spiele auch ohne FIFA Lizenz öffentlich übertragen.

Die Regeln der FIFA zu Public Viewing sind kompliziert und ziemlich monopolistisch geprägt. Um Public Viewing handelt es sich dann, wenn Fußballspiele nicht im eigenen Wohnzimmer, sondern öffentlich in „Kinos, Bars, Büros, auf Baustellen, auf Bohrinseln, Bussen, Krankenhäusern und Militäreinrichtungen“ ausgestrahlt werden. Ist dies der Fall, so muss im Vorhinein eine Lizenz bei der FIFA beantragt werden.

FIFA sagt „nein“ zum Bundespressestrand

Die FIFA unterscheidet beim Public Viewing zwischen gewerblicher und nicht-gewerblicher Nutzung. Johanna Ismayr hat für die WM-Übertragung am Bundespressestrand in Berlin zunächst die Lizenz für eine gewerbliche Nutzung beantragt. Mit dem Verweis auf ein bereits genehmigtes FIFA-Fan-Fest in Berlin wurde ihr Antrag abgelehnt, es könne keine weitere Lizenz für Berlin ausgestellt werden, hieß es zur Begründung.

Nachdem sie daraufhin die Lizenz für ein nicht-gewerbliches Public Viewing beantragt hatte, aber seit Wochen auf Antwort warten muss, erwägt sie, gegen die FIFA zu klagen. „Es kann doch nicht sein, dass ein Fußballverband sagt: Du darfst den Fernseher in der Öffentlichkeit anschalten und du nicht“, empört sich Ismayr gegenüber der Zeitung „Die Zeit“.    


Die Fußball-WM 2010 soll in 3D übertragen werden. FIFA und Sony haben sich darauf geeinigt, dass erstmals bei einer Weltmeisterschaft die neue Technik zum Zuge kommen soll. 25 Spiele, darunter Deutschland gegen Ghana,  können dann im 3D-Format live gesehen werden.

Wahnsinn, Fußball im 3D-Format, Vorsprung durch Technik, als befände man sich direkt im Stadion. Bildgewaltig und voller Emotionen verspricht die neue 3D-Technik zu sein, die Sony und FIFA erstmals zur WM 2010 in Südafrika einsetzen wollen.

Fußball-WM in 3D

In fünf Stadien kommt die neue Technik zum Einsatz. 14 HDC-Kameras (Modell Sony HDC-1500) werden dafür jeweils paarweise bei 25 Spielen aufgestellt und fangen das Geschehen auf dem Rasen dreidimensional ein. Im Soccer City Stadium und im Ellis Park Stadium in Johannesburg, in Durban, in Kapstadt und in Port Elizabeth setzt Sony die 3D-Technologie ein. Mindestens zwei Spiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana und Australien, die Eröffnungspartie Südafrika gegen Mexiko, drei Viertelfinalspiele, die beiden Halbfinals und natürlich das Finale sollen in 3D gefilm werden.

„Es ist wirklich beeindruckend“, sagte Franz Beckenbauer nach der exklusiven 3D-Testvorführung der Bundesliga-Partie Leverkusen gegen HSV. Vor allem die Schärfe, die Tiefe und der Eindruck, ganz dicht dabei zu sein, sei erstaunlich.    


Letztens fand in Hamburg das 13. und letzte WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft statt. Anpfiff war um 18 Uhr in der HSH-Nordbank Arena.

Nach dem Sieg gegen Russland war das Spiel für die DFB-Elf ohne Bedeutung. Als Tabellenführer kann man nicht mehr eingeholt werden und fährt sicher zur Weltmeisterschaft 2010 nach Südafrika. Coach Jogi Löw hatte das Qualifikationsspiel daher als Testspiel    


Seit 1992 wurde der Confederations Cup sieben mal ausgetragen. Die französische Nationalmannschaft konnte den Titel bislang als einzige mehrmals erringen.

Der Confederations Cup 2009 findet in Südafrika statt. Teilnehmer sind Gastgeber Südafrika, der Irak, Neuseeland, Spanien, Rekordweltmeister Brasilien, Ägypten, die USA sowie Italien. Die Besonderheit beim Confed-Cup 2009 ist, dass erstmals ein afrikanischer Staat ein hoch dotiertes FIFA-Turnier austragen wird. Ferner gilt das Turnier auch der Feststellung für das Vorankommen bei den Vorbereitungen für die FIFA-Weltmeisterschaft 2010, die ebenfalls in Südafrika stattfinden wird.

Insgesamt sind Preisgelder von