Das Champions League Finale 2010 wird zwischen Inter Mailand und Bayern München ausgefochten. Trotz 0:1 Niederlage gegen Barcelona „mauerten“ sich die Italiener dank des Hinspielerfolgs zum Halbfinalsieg.
Die Mannen um Trainerstar José Mourinho haben es geschafft, in Unterzahl mauerten sie sich 50 Minuten lang vor dem eigenen Tor ein und brachten Messi und co. zur Verzweiflung. Der Knackpunkt des Spiels ereignete sich in der 28. Minute. Thiago Motta foult Busquets und sieht dafür die rote Karte. Sofort beordert Mailand-Coach Mourinho alle Spieler in die Abwehr.
Der FC Barcelona stand unter Zugzwang, nach dem 1:3 im Hinspiel musste zu Hause etwas geschehen und so stürmten Messi und Ibrahimovic unentwegt auf das gegnerische Tor. Doch fortan ging gar nichts mehr, es war einfach kein Durchkommen für die Barca-Stürmer. Erst in der 84. Minute fiel der Siegtreffer für Barcelona, geschossen von Abwehrspieler Piqué, doch das Ergebnis reichte nicht aus, um ins Finale einzuziehen.
Während die einen von der „taktischen Meisterleistung“ José Mourinhos schwärmen, sprechen die anderen vom „Anti-Fußball“. Und in der Tat, diese krass defensive Spielweise zerstörte wirklich jede Spielfreude und war hässlich anzusehen. Unbestritten ist jedoch der Erfolg dieser Taktik, Inter Mailand steht jetzt im Finale der Königsklasse gegen den FC Bayern München.