Trainer

Beim VfB Stuttgart tritt der ehemalige Schweizer Fußballprofi und -trainer Christian Gross ein schwieriges Erbe an. Denn der einstige Deutsche Meister hat im Jahr 2009 schon viel durchgemacht: nachdem man sich anfänglich noch über die Qualifikation zur Champions League freuen konnte, gingen die Leistungen im Laufe der Saison trotz aller Bemühungen stetig bergab - die Krise war perfekt und der alte Trainer, Markus Babbel, wurde entlassen.

Am 06. Dezember 2009 trat dann Christian Gross seinen neuen Job als Cheftrainer des VfB Stuttgart an. Er unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2011 und soll nun den VfB wieder an eine stabile Position in der Bundesliga Tabelle führen. Gross hat in der Branche einen Ruf als Trainer, der seine Spieler fest im Griff hat - also kein Murren und Meckern mehr beim VfB Stuttgart. Jetzt heißt die Devise Klassenerhalt.   


Letztens fand in Hamburg das 13. und letzte WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft statt. Anpfiff war um 18 Uhr in der HSH-Nordbank Arena.

Nach dem Sieg gegen Russland war das Spiel für die DFB-Elf ohne Bedeutung. Als Tabellenführer kann man nicht mehr eingeholt werden und fährt sicher zur Weltmeisterschaft 2010 nach Südafrika. Coach Jogi Löw hatte das Qualifikationsspiel daher als Testspiel    


Joachim Löw, genannt „Jogi“, ist deutscher Fußball-Bundestrainer. Geboren wurde Joachim Löw am 3. Februar 1960 in Schönau im Schwarzwald, wo er auch seine Jugend verbrachte. Schon in jungen Jahren spielte er für die Fußballvereine TuS Schönau 1896 und FC Schönau.

1978 begann er seine Fußballprofi-Karriere beim damaligen Zweitligisten SC Freiburg. Nach zwei erfolglosen Jahren beim VfB Stuttgart und bei Eintracht Frankfurt, kehrte er 1982 zum SC Freiburg zurück. Ab 1984 spielte er wieder in der 1. Bundesliga für den Karlsruher SC, kehrte jedoch schon ein Jahr später zurück zum SC Freiburg, für den er dann bis 1989 tätig war. Danach ging er in die Schweiz und spielte dort für den FC Schaffhausen und den FC Winterthur.

1994 fungierte er beim FC Frauenfeld als Spielertrainer und begann mit einer Ausbildung als Fußballtrainer. 1995 arbeitete er beim VfB Stuttgart als Co-Trainer unter Rolf Fringer. Nachdem dieser den Verein verlassen hatte, wurde Jogi Löw sein Nachfolger als Cheftrainer. Unter Löws Leitung wurde der VfB Stuttgart 1997 DFB-Pokalsieger und erreichte ein Jahr darauf das Finale des Pokals der Pokalsieger.

1998 wechselte Löw für ein Jahr zum türkischen Fenerbahce Istanbul. Weitere Stationen waren der Karlsruher SC, Adanaspor und der FC Tirol Innsbruck, mit dem Löw 2002 österreichischer Meister wurde. 2003 trainierte er FK Austria Wien.

Im Jahr 2004 holte ihn Bundestrainer Jürgen Klinsmann als Co-Trainer zur deutschen Nationalmannschaft. Nach dem dritten Platz bei der WM 2006 in Deutschland trat Jürgen Klinsmann zurück und Joachim Löw wurde sein Nachfolger als Bundestrainer. 2008 wurde er bei der EM in Österreich/Schweiz mit der DFB-Elf Vize-Europameister und soll nun das Team zur WM 2010 führen.