Verletzung

Für Mittelfeld-Spieler Christian Träsch ist der Traum von der WM zerplatzt. Bei einem Testspiel der DFB-Elf gegen den FC Südtirol zog sich der Stuttgarter eine schwere Kapsel- und Bandverletzung im rechten Sprunggelenk zu.

Nach Angaben von Bundestrainer-Assistent Hansi Flick sei Christian Träsch erst in sechs Wochen wieder spielfähig und somit nicht in der Lage, an der WM in Südafrika teilzunehmen. „Wir werden noch gemeinsam Mittagessen, danach wird sich Christian Träsch verabschieden.“ So einfach und so bitter kann es laufen, ein Problem mehr für Trainer Joachim Löw. Träsch hätte, so Flick, dem WM-Kader angehört, denn er habe „in den vergangenen Wochen absolut überzeugt“.

Man könnte meinen, spätestens jetzt habe Löw ernste Personalsorgen, zumindest im Mittelfeld. Eigentlich kommt neben Bastian Schweinsteiger nur noch Sami Khedira in Frage. Hansi Flick beruhigt jedoch und meint, „auch Heiko Westermann und Dennis Aogo haben dort schon gespielt. Wir haben noch die eine oder andere Alternative im Kopf“.    


Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack wird definitiv nicht mit zur Fußball-WM 2010 fahren. Dies verkündete der DFB in einer Pressemitteilung. Michael Ballack hat sich einen Riss des Innenbandes und einen Teilriss des vorderen Syndesmosebandes des rechten Sprunggelenks zugezogen. Bis zur WM wird er nicht wieder fit sein.

Das ist ganz bitter für die deutsche Elf. Ausgerechnet ihr Kapitän und Mittelfeld-Stratege Michael Ballack fährt nicht mit nach Südafrika. Eine Kernspintomographie im München brachte darüber letzte Gewissheit. Von Seiten der Ärzte heißt es, Ballack könne frühestens in acht Wochen wieder mit dem Training beginnen. Mit dieser Diagnose wird eine Teilnahme an der WM für Ballack unmöglich.

„Ich bin natürlich sauer und enttäuscht, aber ich will das jetzt nicht bewerten. Wenn man zwei, drei Wochen vor der WM so eine Diagnose bekommt, ist das natürlich bitter“, sagte Ballack. Auch für Bundestrainer Löw ist diese Diagnose bitter. „Wir sind darüber alle sehr traurig. Michael Ballack ist für uns ein wichtiger Spieler, ein Weltklassespieler, der gerade auch in den entscheidenden Partien eine tragende Rolle gespielt hat. Von daher waren wir heute Morgen geschockt, als wir die Nachricht erfahren haben“, hieß es von Löw aus dem Trainingslager in Sizilien.