ZDF

ARD und ZDF hoffen bei der WM 2010 auf ein zweites Fußball-Märchen. Günter Netzer wird zum letzten Mal neben Gerhard Delling für verbale Fehlpässe sorgen und Béla Réthy kommentiert das Endspiel.

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat nun offiziell sein Programm für die Fußball-Weltmeisterschaft präsentiert. Zusammen übertragen ARD und ZDF in schöner Abwechslung 55 der 64 WM-Spiele. Das Eröffnungsspiel zwischen WM-Gastgeber Südafrika und Mexiko wird am 11. Juni in der ARD übertragen, kommentiert von Gerd Gottlob.

Das Endspiel am 11. Juli in Johannesburg darf der ZDF-Fernsehjournalist Béla Réthy kommentieren und ist mächtig ergriffen und stolz darüber. „Dafür macht man den Job“, sagte er nach seiner Ernennung und wünscht sich eine Finalbegegnung zwischen Deutschland und Brasilien, so wie im Jahre 2002.

Die Kommentatorenriege von ARD und ZDF

Die öffentlich-rechtlichen Sender kennen sich mit Großereignissen aus, erst im Februar übertrugen sie noch die 21. Olympischen Winterspiele live aus Vancouver. Eine Fußball-WM ist natürlich um einiges größer, aber auch das hatten sie in der Vergangenheit gut im Griff.

Für die ARD am Start ist das nicht nur unter Fußball-Kennern allseits bekannte Duo Gerhard Delling und Günter Netzer. Mit letzterem verbinden ja nicht wenige eine Art Hassliebe, dennoch ist es irgendwie erleichternd zu hören, dass es Günters letzte Tage als ARD-Experte sein werden. Als zweites Duo werden Mehmet Scholl und Reinhold Beckmann die Spiele im Nachhinein analysieren. Als Kommentatoren eingesetzt werden Gerd Gottlob, Tom Bartels und Steffen Simon.

Das ZDF wird erstmals nicht alles auf Zwiebackbubi-Gesicht Johannes B. Kerner setzen, der ist nämlich gar nicht mit dabei. Gesichter des Mainzer Senders sind Katrin Müller-Hohenstein, Rudi Cerne und Michael Steinbrecher, als Experten unterstützen sie Oliver Kahn und Urs Meier. Neben Béla Réthy sind als Kommentatoren Wolf-Dieter Poschmann, Oliver Schmidt und Thomas Wark zu hören.